Reptilien sind keine Spielgefährten

Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin registrierte in den vergangenen Jahren immer mehr Salmonellen-Infektionen bei Kindern, die auf Reptilien zurückzuführen sind. Bei Kleinkindern können solche Infekte auch lebensgefährlich sein. „In einem Haushalt mit Kindern, die jünger als fünf Jahre alt sind, sollte kein Reptil leben“, sagt Dr. Wolfgang Rabsch vom RKI in Wernigerode im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Im Gegensatz etwa zur Wurmkur bei Hund und Katze ist es nicht möglich, Reptilien von den krankmachenden Bewohnern auf ihrer Haut zu befreien. Meist gelangen die Erreger über die Hände der Eltern zu den Kleinen. Eine Therapie ist oft schwierig, da die Bakterien manchmal resistent gegen Antibiotika sind. Eltern sollten deshalb lieber auf die auffälligen Exoten verzichten.

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