Die meisten Deutschen besitzen für den Krankheitsfall eine feste erste Anlaufstelle

Einen Arzt zu haben, der sie kennt und dem sie vertrauen können, ist dem Gros der Deutschen anscheinend wichtig. Laut einer repräsentativen Umfrage der „HausArzt-PatientenMagazin“ haben 91,9 Prozent einen festen Hausarzt, den sie bei gesundheitlichen Problemen als Erstes aufsuchen. Im Durchschnitt sind sie diesem seit rund 12 Jahren treu. In der Altersgruppe ab 70 haben sogar fast alle Befragten (98,3 Prozent) eine solche Stammpraxis. Etwa einer von zehn (9,8 Prozent) in dieser Altersgruppe besucht diese schon seit mehr als 30 Jahren.

Insgesamt fühlen sich die Deutschen durch ihren Hausarzt gut betreut. Fast alle (97,5 Prozent) Befragten mit einem festen Hausarzt erklären, mit diesem zufrieden bis sehr zufrieden zu sein. Über ein Drittel konsultiert ihren Hausarzt etwa einmal im halben Jahr (37,5 Prozent), mehr als vier von Zehn (43,7 Prozent) suchen ihn mindestens einmal im Vierteljahr auf. Das Vorurteil, dass Männer generell seltener zum Arzt gehen als Frauen, bestätigt ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Während nur ein gutes Drittel der Herren der Schöpfung (37,6 Prozent) mindestens einmal im Quartal zu ihrem Hausarzt gehen, trifft dies auf fast jede zweite Frau (49,4 Prozent) zu.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „HausArzt-PatientenMagazin“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.998 Personen ab 14 Jahren, darunter 1.836 mit einem festen Hausarzt.

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