Schluckstörungen nach Schlaganfällen sind häufig, können aber überwunden werden

Nach Schlaganfällen sind Lähmungen und Sprachstörungen häufig die auffälligsten Symptome. Jeder zweite Patient erleidet allerdings auch eine Schluckstörung. Nicht immer fällt dies gleich auf. Die Betroffenen verschlucken sich oft, Essensreste reizen zum Husten, oder Flüssiges kommt durch die Nase heraus. „Unerkannt und unbehandelt kann die Schluckstörung lebensbedrohlich werden“, mahnt Dr. Jürgen Bonnert, Chefarzt der Neurologie im MediClin Rehazentrum Reichshof, im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Gefährlich sind Lungenentzündungen durch Speisereste, die in die Atemwege geraten. Die Kost anzupassen und das Schlucken gezielt zu üben, ist daher ein Muss. Je früher das Training beginnt, desto besser sind die Heilungschancen.

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