Schlafstörungen sorgen für Beziehungsstress

Wenn Männer gut geschlafen haben, streiten sie sich am nächsten Tag deutlich weniger mit ihrer Frau – und die schläft dadurch in der Folgenacht besser. Nach einem Bericht des Frauen-Lifestylemagazins „Women’s Health“ (Ausgabe 2/2011, EVT 17.08.2011) haben Wissenschaftler der US-amerikanischen Universität Pittsburg diesen Zusammenhang zwischen gesundem Schlaf und harmonischen Beziehungen in einer groß angelegte Studie festgestellt. Das Problem ist nur, das immer mehr Menschen an Schlafstörungen leiden – und dadurch ihre Beziehung enorm belasten.

Am besten schläft man, wenn man ganz nach seinem persönlichen Tag-Nacht- Rhythmus lebt und den Moment, in dem die Müdigkeit am größten ist, nutzt, um ins Bett zu gehen. Offenbar haben Frauen und Männer aber im Kopf, dass sie als Paar auch zusammen einschlafen müssen. „Ich bin immer wieder überrascht, dass Patientinnen unter allen Umständen zeitgleich mit ihrem Partner zu Bett gehen wollen“, sagt die Münsteraner Psychologin und Autorin Dr. Beate Paterok in „Women’s Health“. „Dabei ist das für ihren Schlaf absolut kontraproduktiv.“

Getrennte Schlafzimmer sind für viele Paare demzufolge ein absolutes Tabu. Eine Einstellung, die Schlafmediziner nicht nachvollziehen können. Schläft man allein, kann man zum einen seinen Tag-Nacht-Rhythmus besser ausleben, zum anderen vermeidet man mögliche Belastungen für die Beziehung.

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