Zahnarzt ist ‚in‘: Vier von fünf Kindern und Jugendlichen gehen regelmäßig zur Vorsorge

Vier von fünf Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis 17 Jahren waren letztes Jahr mindestens einmal zur Vorsorge beim Zahnarzt. Daten der Techniker Krankenkasse (TK) zeigen: Fast jedes zweite Kind nahm sogar zweimal im Jahr die kostenlose Früherkennung in Anspruch. „Diese Zahlen sind sehr erfreulich“, sagt Tobias Pahl, Experte für zahnärztliche Behandlung bei der TK. „Bei der regelmäßigen Vorsorge können die Zahnärzte Karies rechtzeitig erkennen und behandeln. Außerdem lernen die Kinder auf diesem Weg schon frühzeitig, auf die Gesundheit ihrer Zähne zu achten.“

Bei der sogenannten Individualprophylaxe – so heißt die erweiterte Vorsorge für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren – wird nicht nur der Zahnstatus überprüft. Der Zahnarzt berät Eltern und Kinder auch über zahngesunde Ernährung und die richtige Mundhygiene. Außerdem kann der Zahnarzt auch die tiefen Rillen (Fissuren) der bleibenden Backenzähne versiegeln und den Zahnschmelz lokal mit Fluoridlack oder -gel härten.

Kinder und Jugendliche haben zweimal im Jahr Anspruch auf die kostenlose Zahnprophylaxe. Die Abrechnung erfolgt ganz einfach über die Versichertenkarte.

Ab zwölf Jahren vermerken die Zahnärzte die Untersuchung auch im sogenannten Bonusheft. Wird später dann doch einmal eine Krone oder Brücke fällig, sorgt das Bonusheft für einen höheren Zuschuss der Krankenkasse.

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