Zwei Fakten vorweg. Erstens: Obst- und gemüsereiches Ernährungsverhalten beugt Krankheiten vor. Zweitens: Die Deutschen essen viel weniger davon als die von Wissenschaftlern empfohlenen Mengen. Soweit nichts Neues. Zahlreiche Informationsschriften, Artikel in Zeitungen, ganze Fernsehformate versuchen seit Jahren und Jahrzehnten, den durchschnittlichen Konsum an Obst und Gemüse zu steigern. Aber der Mensch ist und bleibt bequem und isst eben „auf die Schnelle“ und zwischendurch gerne das, was schnell verfügbar ist. In Automaten, am Kiosk, beim Bäcker auf dem Weg zur Arbeit. Aber genau diese Verfügbarkeit von Obst und Gemüse soll nun in der Kampagne frucht@arbeitsplatz erheblich verbessert werden.

Die Initiative des Vereins 5 am Tag hat das Ziel, Früchte direkt an den Arbeitsplatz zu bringen. Denn die Erfahrung zeigt, dass die Chancen für Apfel, Kohlrabi und Co. steigen, wenn sich nur die Gelegenheit zum Zugreifen bietet.

Das Prinzip dieses Firmenfrucht-Programms ist einfach: 5 am Tag bringt Anbieter und Nachfrager über die Internet-Plattform www.frucht-arbeitsplatz.de zusammen. Anbieter können sich hier als Lieferanten anmelden und interessierte Firmen oder Teams finden in der Lieferantenliste ihren regionalen Lieferanten. Die Details, was wie oft in welcher Form zu welchem Preis geliefert wird, besprechen die künftigen Geschäftspartner direkt miteinander. Das hat unter anderem auch den Vorteil, dass die Früchte direkt vom Erzeuger kommen. Frisch und ohne weitere Zwischenhändler.

In Holland und Dänemark laufen solche Firmenfrucht-Programme bereits seit Jahren mit großem Erfolg. Es bleibt zu hoffen, dass die deutschen Unternehmen diese einfache Form der Gesundheitsförderung ihrer Mitarbeiter tatsächlich annehmen.

Harald Seitz, www.aid.de

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