Eine medizinische Operation ist für alle Beteiligten stressig. Besonders als Patient oder als Angehöriger blickt man einem größeren Eingriff oft sorgenvoll entgegen. Deswe-gen ist die richtige Vorbereitung wichtig: für den Arzt, um alle nötigen Informationen zu bekommen und für den Patienten, damit er im Krankenhaus die Situation gelassen meistern kann. Man sollte bereits das Vorgespräch nutzen, um alle Fragen zu klären, sagt Peter Kanzler, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“:

„Vorgespräche sind wichtig. Hier erfährt der Patient wie der Eingriff geplant ist, wel-che Medikamente er bekommt und auch welche Risiken es gibt. Sollte der Patient spe-zielle Wünsche haben – etwa ein Beruhigungsmittel vor der Operation – dann sollte er das bei diesem Gespräch sagen.“

Um die Operation erfolgreich durchführen zu können, braucht der behandelnde Arzt die Mithilfe des Patienten. Vor allem folgende Informationen sind wichtig:

„Bringen Sie zu dem Gespräch alle Befunde mit, die mit dem Eingriff zusammenhän-gen, zum Beispiel Röntgenbilder. Fertigen Sie darüber hinaus eine detaillierte Liste an von allen Medikamenten, die Sie einnehmen. Das gilt vor allem auch für rezeptfreie Mittel.“

Wenn man kurz vor dem OP-Termin krank wird, sollte man den Eingriff nicht mit al-ler Macht durchziehen. Besser ist es, mit dem Arzt über eine Verschiebung zu spre-chen:

„Ganz wichtig: Sie müssen fit sein. Mit einer fiebrigen Erkältung sollten Sie eine Ope-ration auf alle Fälle verschieben. Informieren Sie Ihren Arzt unverzüglich, wenn Sie sich nicht wohl fühlen.“

Wer sich operieren lässt, muss heutzutage eine Menge Formulare ausfüllen. Unter-schreiben sollte man diese laut „Apotheken Umschau“ aber erst, wenn alle Fragen zum Eingriff geklärt sind.

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