Manche Kinder krabbeln nach einem halbstündigen Mittagsschlaf topfit aus dem Bett, andere halten regelmäßig eine dreistündige Siesta – und beides ist in Ordnung. Wie bei Erwachsenen lasse sich auch schon bei Kleinkindern ein sehr individuelles Schlafmuster erkennen, erklärt die Neuropädiaterin Dr. med. Evemarie Feldmann-Ulrich im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Hinter dem Mittelwert von elf Stunden Nachtschlaf, den Wissenschaftler errechnet haben, steckt zum Beispiel eine Schwankungsbreite von neun bis dreizehn Stunden.

Für den Tag basiert die mittlere Schlafdauer von etwa zwei Stunden auf 20 Minuten bis viereinhalb Stunden. Eltern sollten Kindern deshalb ihren eigenen Rhythmus ermöglichen. Je jünger die Kleinen sind, umso problemloser schlafen sie, wo sie gerade sind – auch im Buggy oder im Autositz. Erst ab etwa vier Jahren klappt es nicht mehr so gut mit dem Nickerchen unterwegs.

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