Gemeinsame Mahlzeiten fördern die Verbundenheit der Familie. Wenn sich Eltern und Kinder treffen, dann tauschen sie sich aus, sprechen über das, was den Tag über passiert ist und was sie gerade bewegt. Außerdem strukturieren die Mahlzeiten den Tag und sind eine wichtige Routine für die Kinder. Eltern begleiten diese Routine mit den immer gleichen Worten, und so können z.B. Kleinkinder auch erste Worte lernen.

Mit gemeinsamen Mahlzeiten stellen Eltern auch schon Weichen für die Zukunft ihrer Kleinen:

Während des Essens erfahren Kinder ganz nebenbei etwas über Lebensmittel. Zum Beispiel erklären die Eltern, dass es keine Erdbeeren gibt, da die im Moment keine Saison haben oder dass die Äpfel so süß schmecken, weil sie so viel Sonne zum Reifen hatten. So bauen sich die Kleinen ein Wissen für die Zukunft ihres Ernährungsalltags auf.

Und es gibt noch mehr gute Gründe, gemeinsam zu essen:

Gemeinsames Essen macht einfach mehr Spaß, als alleine zu futtern und durch den Computer oder den Fernseher unterhalten zu werden. Eltern sollten ihren Nachwuchs allerdings nicht ständig beobachten oder gar kommentieren, sondern jeder sollte so sein dürfen, wie er ist. Dann entsteht eine Wohlfühlatmosphäre, und das gemeinsame Essen wird zum Genuss.

Der absolute Knüller kommt aber zum Schluss. Gemeinschaftliches Essen, ob mit der Familie oder im Kindergarten, kann Übergewicht vorbeugen, meinen verschiedene Experten. Sie sind diesem Phänomen auf der Spur, haben aber noch keine endgültigen Antworten gefunden, berichtet „Baby und Familie“.

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