Nach dem Essen, während des Wartens und vor allem bei Stress schnell mal eine Zigarette rauchen, das brauchen Raucher. Die Kehrseite der Medaille sind große gesundheitliche Schäden, bis hin zum Tod und das nicht nur bei Rauchern, sondern auch bei Passivrauchern. Soweit so gut bzw. schlecht, denn das kennen wir ja alle schon. Auch, dass die meisten Raucher gerne aufhören möchten ist bekannt und auch, dass das nicht einfach ist. Aber es gibt viele hilfreiche Strategien, um rauchfrei zu werden, berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Grundvoraussetzung ist natürlich der Wille aufzuhören, erklärt Peggy Elfmann, stellvertretende Chefredakteurin und beschreibt, wie man die Lust auf Zigaretten überwinden kann:

Finden Sie heraus, was die Lust vergessen lässt, ob Tee kochen, singen oder Treppen steigen und schreiben Sie diese Notfallmaßnahmen am besten auf, sodass Sie sie nicht bei Stress vergessen. Verbannen Sie auf alle Fälle alles aus Ihrem Blickfeld, was mit Zigaretten zu tun hat – auch keine Notfallpackungen aufbewahren.

Zu einer guten Rauchfrei-Strategie zählt auch eine Gemeinschaft Gleichgesinnter:

Gerade in der Partnerschaft ist es unglaublich hilfreich, wenn beide gleichzeitig aufhören zu rauchen. Außerdem funktioniert so die gegenseitige Kontrolle besser. Und wenn ein Rückfall droht, hilft der andere, auf neue Gedanken zu kommen.

Und es ist ein wunderbares Gefühl von Freiheit, wenn man keine Zigaretten mehr braucht. Trotzdem kann es zu einem Rückfall kommen, und dann sollte man nicht gleich den Kopf hängen lassen:

Sie sollten sich auf alle Fälle klar machen, warum es passiert ist, sodass Sie beim nächsten Mal den Fehler vermeiden können. Auf keinen Fall sollten Sie jetzt mit sich hadern und denken, dass Sie das doch nicht schaffen. Glauben Sie an sich, schauen Sie in die Zukunft und lassen Sie den Ausrutscher hinter sich nach dem Motto: einmal ist keinmal.

Wenn ein Baby kommt, ist das natürlich ein besonderer Motivationsschub mit dem Rauchen aufzuhören und außerordentlich wichtig, denn durch Tabakkonsum kann es in der Schwangerschaft zu Entwicklungsverzögerungen oder gar Fehlgeburten kommen, schreibt „Baby und Familie“.

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