Nehmen Partner von HIV-Patienten virushemmende Medikamente ein, vermindert dies ihr Risiko für eine Ansteckung. Das konnte in Kenia und Uganda in einer Studie mit rund 5000 Paaren nachgewiesen werden, berichtet die „Apotheken-Umschau“. Der gesunde Partner nahm entweder den aus der HIV-Behandlung bekannten Wirkstoff Tenofovir oder eine Kombination verschiedener Stoffe ein. Eine dritte Gruppe bekam ein unwirksames Placebo.

Nach zwei Jahren hatten sich in der Tenofovir-Gruppe 18 und in der Kombinationsgruppe 13 Teilnehmer mit HIV infiziert. Von den Teilnehmern, die ein Placebo bekamen, erkrankten 47. Die WHO sieht in der vorbeugenden Gabe antiviraler Mittel deshalb eine geeignete Vorsorgemaßnahme.

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