Knapp die Hälfte der Deutschen treibt keinen Sport. Das ist eines der Ergebnisse der repräsentativen frubiase® SPORT Studie, bei der 3000 Personen befragt wurden. 45 Prozent der Befragten gaben an, nie beziehungsweise fast nie sportlich aktiv zu sein. Immerhin 21 Prozent der Befragten machen mehrmals pro Woche Sport, 17 Prozent einmal pro Woche. Als besonders sportlich aktiv zeigen sich nur wenige Deutsche – 3,9 Prozent der Befragten schlüpfen täglich oder fast täglich in die Sportschuhe.

Die frubiase® SPORT Studie zeigt aber auch, dass die Deutschen durchaus an Sport interessiert sind und sportliche Ereignisse in den Medien oder live verfolgen. So informieren sich 60 Prozent der Befragten in den Medien über sportliche Ereignisse, 32 Prozent besuchen regelmäßig Sportveranstaltungen. Hier zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern: 48 Prozent der Männer aber nur 16 Prozent der Frauen sitzen gern auf der Zuschauertribüne.

Laufen – der Deutschen liebste Sportart

Wer die Qual hat, hat die Wahl – die Bandbreite von (Extrem-)Sportarten ist enorm und es kommen immer neue Sporttrends hinzu. Aber statt Orientierungslosigkeit zeigt sich in der deutschen Sportlandschaft ein klares Bild und die Befragten wählten Laufen eindeutig auf Platz eins der Liste der Lieblingsportarten: 21 Prozent der Deutschen (das entspricht 15,1 Millionen Personen) Laufen oder Joggen laut der frubiase® SPORT Studie regelmäßig. Dicht gefolgt auf Platz zwei der beliebtesten Sportarten liegt Schwimmen mit 19 Prozent. Platz drei belegt das Training im Fitness-Studio mit 11 Prozent. Auf den Plätzen vier und fünf zeigt sich die Vorliebe für Freiluftaktivitäten der deutschen Sportler – hier liefern sich Wandern (11 Prozent) und Radsport (10 Prozent) ein Kopf an Kopf Rennen.

Die Gesundheit steht an erster Stelle

Die Studie zeigt: Statt Leistungsdruck und völligem Auspowern ist den Deutschen beim Sport Gesundheit, Wohlbefinden und Entspannung besonders wichtig.

So ist für 34 Prozent die eigene Gesundheit und Fitness die Motivation, sportlich aktiv zu sein. Der Wunsch nach Bewegungsausgleich (20 Prozent) oder das daraus resultierende gesteigerte Wohlbefinden (17 Prozent) sind ebenfalls für viele der Befragten der Antrieb sich sportlich zu betätigen. 14 Prozent der Befragten wollen durch Sport in erster Linie Stress abbauen. Nur 4 Prozent nutzen Sport, um an die eigenen Grenzen zu gehen oder Leistung zu bringen.

Sport im Verein – nein danke. Sport in der Gruppe – ja.

Für die Mehrheit der Deutschen gehören Vereinsmeierei und Sport nicht zusammen: 75 Prozent der Befragten geben an, nie beziehungsweise fast nie im Verein Sport zu treiben, nur 11 Prozent der Sportler sind mehrmals pro Woche sportlich im Verein aktiv und 8 Prozent sind einmal pro Woche in Vereinsheim und Co. zu Gast. Dennoch sind die Deutschen in Sachen Sport keine Einzelkämpfer: 25 Prozent der Befragten sind echte Teamplayer und machen lieber zusammen mit anderen statt alleine Sport.

Apotheken sind Verkaufsort Nr. 1

Wenn sich Sportler dafür entscheiden, Nährstoffpräparate zur Unterstützung zu kaufen, dann setzt die Mehrheit auf den Fachhandel und wählt Apothekenprodukte: Knapp die Hälfte der Konsumenten (48 Prozent) kauft Mineralstoffprodukte in der Apotheke; 39 Prozent greifen im Drogeriemarkt zu Nahrungsergänzungsmitteln.

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