Ob beim Hinfallen das Knie aufgeschürft, beim Kartoffelschälen geschnitten, oder in neuen Schuhen eine Blase gelaufen, für all die kleinen Wunden heißt es meist: Pflaster drauf und gut. Denn ein Pflaster schützt die Verletzung vor Schmutz, Druck und Nässe, sodass die Wunde schneller abheilen kann, schreibt das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Herkömmliche Pflaster werden aber nicht von allen Menschen vertragen, erklärt Chefredakteurin Claudia Röttger:

Meistens ist die Klebmasse die Ursache für Juckreiz oder Hautrötung bei herkömmlichen Pflastern. Pflaster mit der Kennzeichnung „Sensitiv“ sind hier hilfreich, bei ihnen basiert die Klebmasse auf Polyacrylat, das hautverträglicher ist. Außerdem macht die Klebemasse auch Hitze und Kälte weniger aus, und so sind diese Pflaster auch ideal für den Auto-Verbandskasten.

Neben dem Universalpflaster gibt es auch viele Spezialpflaster für die kleinen Blessuren des Alltags, aber sind die auch wirkungsvoller als herkömmliche, zum Beispiel wasserfeste Pflaster?

Durch eine wasser- und schmutzabweisende Folie und eine innere Wundauflage schützen die Pflaster zuverlässig Wunden, die nicht mit Wasser in Berührung kommen dürfen. Bei kleinen Wunden, die nicht bluten, eignen sich auch Sprühpflaster, die ebenfalls eine wasserabweisende Schutzschicht bilden.

Neue Socken oder Schuhe oder ein langer Fußmarsch und schon hat sich eine Blase an der Ferse gebildet:

Es gibt spezielle Blasenpflaster, die gut helfen. Ein Gel-Kissen lindert den Druckschmerz und fördert auch das Abheilen. Auf alle Fälle sollte man die Blase nicht aufstechen, denn sonst drohen leicht Infektionen.

Und damit beim Sport die Wunde geschützt wird, gibt es extra elastische Pflaster, die selbst bei viel Bewegung und starkem Schwitzen haften bleiben, berichtet der „Senioren Ratgeber“.

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