Wie die selbst zu bezahlenden „Sonderangebote“ der Ärzte bewertet werden

Immer mehr Ärzte bieten „Individuelle Gesundheitsleistungen“ an, abgekürzt IGeL – aber nur gegen Privatrechnung. Die Kassen zahlen sie nicht. Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) bewertet nur drei von 30 untersuchten Leistungen als „tendenziell positiv“: Akupunktur zur Migränevorbeugung, Laserbehandlung von Krampfadern und Lichttherapie bei saisonaler Depression, berichtet die „Apotheken Umschau“.

Auf die Frage, ob man die übrigen 27 Leistungen getrost vergessen könne, antwortet Dr. Monika Lelgemann, die beim MDS das Projekt „IGeL-Monitor“ leitet: „Nein. Aber wer keines dieser Angebote wahrnimmt, versäumt nichts und schadet sich auch nicht.“

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