A, B, C, D, E – das kleine Alphabet der Vitamine

Vitamine sind gesund, das weiß jedes Kind. Und wir alle wissen auch, wo wir sie finden, zum Beispiel in frischem Obst und Gemüse. Trotzdem nehmen über 90 Prozent der Frauen zu wenig Vitamin D mit der Nahrung auf. Und immerhin ein Drittel der Männer erreicht nicht die empfohlene tägliche Menge an Vitamin C. Dazu Hans Haltmeier, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“:

„Man kann sagen: wer sich ausgewogen ernährt, der hat auch seinen Vitaminbedarf ausreichend abgedeckt. Trotzdem gibt es natürlich Menschen, die sich einseitig und vitaminarm ernähren. Das kommt häufig bei Kindern vor, bei Jugendlichen oder auch bei Senioren. Aber auch Raucher oder Menschen, die besonders viel Alkohol trinken, kommen da gelegentlich in Mangelzustände.“

Dabei ist es eigentlich gar nicht schwer, genügend Vitamine zu sich zu nehmen. Denn sie sind in vielen leckeren Lebensmitteln enthalten:

„Am besten greift man zu frischem Obst, zu frischem Gemüse und auch zu Vollkornprodukten. Vitamin A ist zum Beispiel in Fisch, in Milchprodukten und auch in Käse drin, Vitamin C vor allem auch in Zitrusfrüchten und Paprika. Leute, die sich jetzt sportlich stark betätigen, die müssen dann schon darauf achten, dass sie durch ausgewogene Ernährung ihren Bedarf an Vitaminen decken.“

Unser Körper ist darauf angewiesen, Vitamine über die Ernährung zu bekommen. Denn er kann selber keine Vitamine herstellen, braucht sie aber für einen funktionierenden Stoffwechsel:

„Vitamin A zum Beispiel ist notwendig für die Haut und für die Sehkraft, Vitamin B wird von den Nerven gebraucht und Vitamin C hilft dem Körper, schädliche Substanzen abzuwehren. Zum Beispiel im Herbst und im Winter, wenn die Grippewelle kommt und man sich erkältet, da ist Vitamin C sehr hilfreich.“

Auch die Vitamine D und E erfüllen wichtige Aufgaben für unseren Stoffwechsel, berichtet die „Apotheken Umschau“. Vitamin D hilft zum Beispiel dabei, unsere Knochen aufzubauen. Vitamin E schützt unseren Körper vor schädlichen Einflüssen und soll auch einen günstigen Einfluss auf die Blutgefäße haben.

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