Erneut Impfstoff-Engpässe befürchtet

Auch in diesem Jahr werden wieder Lieferengpässe für Grippe-Impfstoffe befürchtet. Nach einem Bericht der „Apotheken Umschau“ hat die Firma Abott eine solche Möglichkeit bereits angekündigt. Dr. Hans-Rudolf Diefenbach, stellvertretender Vorsitzender des hessischen Apothekerverbandes, sieht in den Rabattverträgen der Krankenkassen mit Impfstoffherstellern eine wesentliche Ursache dafür.

Die Versicherten einer Kasse bekommen nur den Impfstoff des Vertrags-Herstellers erstattet. Kommt es bei diesem aber zu Produktionsproblemen, ist die Versorgung nicht mehr gewährleistet. Die Impfstoffherstellung ist kompliziert und dauert rund sechs Monate. Diefenbach: „Meiner Ansicht nach darf es bei hochkomplexen Arzneimitteln beziehungsweise Impfstoffen keine Rabattverträge geben, weil die Versorgungssicherheit der Bevölkerung Vorrang haben muss.“

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