Erzieher-Beruf geht an die Substanz

Die Arbeit in Kindergärten und Krippen führt häufiger zu Krankheiten als andere Berufe. Der Anteil an Erzieherinnen mit gesundheitlichen Problemen ist bis zum Alter von 45 Jahren um ein Drittel höher als bei weiblichen Beschäftigten aus anderen Berufen. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Forscherinnen der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin.

Mit steigendem Alter nehmen die gesundheitlichen Probleme der Erzieherinnen noch zu. Verantwortlich dafür seien zu viele Kinder pro Erzieherin, Lärm, zu kleine Räume und eine unzureichende Ausstattung, aber auch schlechte Bezahlung und fehlende Aufstiegschancen.

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