Salat statt Currywurst

Zwei Drittel aller Deutschen gehen in der Mittagspause essen. Knapp 70 Prozent achten bei der Auswahl der Speisen in erster Linie auf eine gesunde Ernährung. Das ist das erfreuliche Resultat einer Umfrage mit mehr als 1.300 Teilnehmern von Bookatable, ein europaweiter Restaurantführer mit Reservierungsfunktion.

Bei der Auswahl des Mittagsmenüs spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Für 68 Prozent der Berufstätigen muss das Essen vor allem gesund und ausgewogen sein. 19 Prozent der Befragten finden besonders wichtig, dass es schnell geht. Nur jeder Zehnte achtet auf den Preis. Die Frage, ob es in erster Linie schmecken soll, wurde hier nicht gestellt.

Das Gesundheitsbewusstsein der Arbeitnehmer spiegelt sich in der Wahl der Speisen wider: 57 Prozent bestellen in der Mittagspause einen leichten Salat. An zweiter Stelle stehen Sandwiches sowie Pasta und Pizza mit einem Anteil von je 14 Prozent, gefolgt von Suppengerichten (10 Prozent). Nur 6 Prozent der Befragten greifen zu Fastfood wie Schnitzel, Currywurst und Pommes frites. Das kann daran liegen, dass eine fettige Mahlzeit nicht nur die Kalorienzufuhr steigert, sondern auch zu extremer Verdauungsmüdigkeit nach der Pause führt.

Jeder dritte Deutsche bringt sich das Essen mit zur Arbeit, um Zeit (39 Prozent) und Geld (37 Prozent) zu sparen. Häufig gibt es in der Nähe der Arbeitsstelle auch zu wenige Möglichkeiten, um auswärts essen zu gehen (24 Prozent).

Das Mittagessen im Restaurant kann eine angenehme Abwechslung im Arbeitsalltag sein. In der Kantine bietet das Salatbüfett eine leichte Mahlzeit. Am besten ergänzen Sie Blattsalate und Gemüse mit einem selbstgemischten Dressing aus Essig, Öl und Kräutern. Dazu passt eine Scheibe Vollkornbrot, die länger satt hält. Wer sich das Essen zum Arbeitsplatz mitbringt, sollte es nicht vor dem Bildschirm verzehren. Machen Sie bewusst Pause, damit sich der Körper auch erholen kann.

Heike Kreutz, www.aid.de

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