Studie: Enger Kontakt zu Großeltern schützt vor Depressionen

Regelmäßige Besuche bei den Großeltern fördern das psychische Wohlbefinden deutlich. Nach einem Bericht des Männer-Lifestylemagazins „Men’s Health“ (Ausgabe 12/2013, EVT 13.11.13) haben Forscher am US-amerikanischen Boston College bei der Auswertung einer Langzeit-Studie herausgefunden, dass enge Kontakte zu Oma und Opa das Risiko, an Depressionen zu erkranken, enorm verringern.

„Je größer die gegenseitige emotionale Unterstützung zwischen Großeltern und ihren erwachsenen Enkeln ist, umso besser ist auch ihre psychische Gesundheit“, heißt es in der Studie. Als Grund vermuten die Wissenschaftler, dass selbstlose Handlungen wie die Unterstützung älterer Verwandter die Ausschüttung von Glückshormonen im Gehirn verstärken. Die anti-depressive Wirkung zeigt sich übrigens nicht nur bei den Enkeln. Auch den Großeltern geht es seelisch deutlich besser, wenn sie häufig Besuch von ihren Kindeskindern bekommen.

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