Warum die traditionelle Speisenfolge aus ernährungswissenschaftlicher Sicht sinnvoll ist

Salat ist der perfekte erste Gang, finden Ernährungsexperten: Mineralstoffe, Vitamine und vor allem Ballaststoffe: Wer den Magen schon mal mit wasserreichen Salatzutaten füllt, isst nachher weniger. Auch eine leichte Suppe erfüllt diesen Zweck. Mit Suppe aßen Testteilnehmer in einer US-Studie insgesamt weniger, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Auch Süßes erst zum Dessert macht Sinn: Ballaststoffe und Fett aus dem Hauptgericht bremsen die Zuckeraufnahme ins Blut.

Und dann französisches Finale? „Käse schließt den Magen“, bestätigt Professorin Irmtraut Koop aus Hamburg. „Bei seiner Verdauung entstehen Fettsäuren. Sie locken Hormone, die die Magenentleerung bremsen, man fühlt sich satt.“ Genussvolle Esser vergangener Jahrhunderte, die unsere Esskultur begründeten, werden sich weder um Ballaststoffe noch Hormone gekümmert haben – Recht hatten sie trotzdem.

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