Darmkrebsmonat März: Gemeinsam stark gegen Darmkrebs

63.900 Menschen erkranken einer Schätzung des Zentrums für Krebsregisterdaten des Robert-Koch-Instituts[1] zufolge jährlich an Darmkrebs. Damit ist Darmkrebs auch weiterhin die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. So erschreckend hoch diese Zahl auch ist – wenn er rechtzeitig erkannt wird, ist Darmkrebs fast immer heilbar. Deshalb kommt der Früherkennung ein so hoher Stellenwert zu. Um diese Tatsache in das Bewusstsein zu rücken und die Früherkennung von Darmkrebs zu fördern, unterstützt Bayer HealthCare Deutschland die Felix Burda Stiftung in der Darmkrebsvorsorge und ist offizieller Partner des Felix Burda Awards 2014. Darüber hinaus engagiert sich Bayer HealthCare in der Entwicklung von innovativen Therapien, um das Leben von Menschen mit dieser Erkrankung zu verbessern.

Das Tückische an Darmkrebs, der in der medizinischen Fachsprache als Kolorektalkarzinom bezeichnet wird, ist, dass es im Frühstadium kaum Beschwerden und keine typischen Anzeichen gibt, die auf diese Erkrankung hinweisen. Durch eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung kann Darmkrebs aber früh erkannt und behandelt werden. Zur jährlichen Darmkrebsvorsorge gehört ein Test auf verborgenes Blut im Stuhl (Okkultbluttest), der bei Patienten ab 50 Jahren von den Krankenkassen erstattet wird. Dabei können selbst geringe, für das Auge unsichtbare Spuren versteckten Blutes nachgewiesen werden, die Hinweise auf Tumore sein können. Die effektivste Methode der Früherkennung ist nach wie vor die Darmspiegelung (Koloskopie), die ab dem 55. Lebensjahr zum Vorsorgeprogramm der Krankenkassen gehört und daher von jedem in Anspruch genommen werden sollte. Dank der Früherkennung wird Darmkrebs heute bereits bei Dreiviertel der Patienten im Frühstadium diagnostiziert.

Die intensive Nutzung der Vorsorgeprogramme und Förderung der Früherkennung sind auch zentrale Anliegen von Bayer HealthCare Deutschland. Das Unternehmen unterstützt daher die Felix Burda Stiftung und fördert im Rahmen des betrieblichen Gesundheits-managements bereits seit 2007 die Darmkrebsprävention. Neben Informationen erhalten die Mitarbeiter einen für sie kostenfreien Blutstuhltest. Der jährliche Aufruf zur Teilnahme ist verbunden mit einem Aktionstag, bei dem es medizinische Beratung durch den Betriebsarzt, die Krankenkasse und Experten aus dem eigenen Haus gibt.

Perspektiven für Patienten mit Darmkrebs

Auch wenn Darmkrebs in vielen Fällen dank der Vorsorgeuntersuchungen rechtzeitig aufgespürt und behandelt werden kann, ist die Krankheit bei etwa 25 Prozent der Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose bereits fortgeschritten. Das bedeutet, dass sich die Krebszellen in weitere Organe, wie beispielsweise Leber oder Lunge, verteilt und dort so genannte Metastasen gebildet haben. Man spricht dann vom metastasierten Kolorektalkarzinom.

Heute stehen Medikamente zur Verfügung, mit denen auch in diesem Stadium der Erkrankung eine Verlängerung der Überlebenszeit erreicht werden kann. Patienten mit Darmkrebs und Metastasen erhalten sehr oft Kombinationen von Chemotherapien mit zielgerichteten Medikamenten. Bei der Behandlung geht es vor allem um Krankheits-stabilisierung bei bestmöglichem Erhalt der Lebensqualität für die betroffenen Patienten.

Bayer HealthCare investiert jährlich rund zehn Prozent des Unternehmensumsatzes in Forschung und Entwicklung neuer Arzneimittel, wovon zunehmend auch die Entwicklung neuer Krebstherapien profitiert. Darüber hinaus geht das Unternehmen Forschungskooperationen mit renommierten Einrichtungen wie dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) ein.

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