Neue Studie zeigt: Fehler machen ist gut für unsere Lebensfreude

Fehler können glücklich machen! Was zunächst unglaublich klingt, ist ein Ergebnis der aktuellen Happiness-Studie „Die Megatrends der Gesellschaft und ihr Potenzial für Lebensfreude“. Elf namhafte Experten – unter ihnen Happiness-Forscher Prof. Ruut Veenhoven, Arzt und Autor Dr. Eckart von Hirschhausen sowie die Soziologin Prof. Hilke Brockmann – haben im Auftrag des Coca-Cola Happiness Instituts die markanten Wandlungen unserer Gesellschaft analysiert.

Die Experten haben dabei einen neuen Megatrend ausgemacht: die Vielfalt an Optionen. Gemeint ist damit, dass wir heute so viele Freiheiten haben wie keine Generation vor uns. Wir können als Single durchs Leben gehen oder uns regelmäßig mit unserer gefühlten Familie treffen, ein Sabbatical nehmen oder am nächsten Karriereschritt bauen. Der Megatrend ermöglicht uns ein Leben nach unseren eigenen, ganz persönlichen Vorstellungen. Das macht nicht nur kurzfristig froh, sondern steigert die Lebensfreude dauerhaft.

*Die Möglichkeiten nutzen – das kann nur, wer das Scheitern in Kauf nimmt*

Was das mit Fehler machen zu tun hat? Sehr viel. Denn den Megatrend können wir nur dann optimal für unsere Lebensfreude nutzen, wenn wir uns etwas trauen – auch auf die Gefahr hin, zu scheitern. Da Karrieren und Lebenswege nicht mehr gradlinig sind, braucht es heute trial and error, um sein persönliches Glück zu finden. Und eine höhere Fehlertoleranz: Dazu gehören Menschen, die Irrtümer und Misserfolge akzeptieren, ja sie sogar als wertvoll anerkennen. Schließlich können wir alle aus unseren Fehlern lernen und daran persönlich wachsen – über bestehende Normen und Praxen hinaus. Wer seine Prioritäten kennt und zugleich Offenheit beweist, ist im Gleichgewicht. Und mit jedem selbstverwirklichten Leben kommt ein Stück mehr Happiness in die Welt.

*Über die Happiness-Studie 2014*

Die Happiness-Studie wurde im Oktober 2013 bis April 2014 im Auftrag des Coca-Cola Happiness Instituts vom Trendbüro durchgeführt. Gemäß der Delphi-Methode hat ein interdisziplinäres Panel von elf Experten die Megatrends (Autonomie, Optionsvielfalt, Verbundenheit) unserer Gesellschaft analysiert und ihr Potenzial für mehr Lebensfreude untersucht. Sie sind den Fragen nachgegangen: Was machen diese Trends mit unserer Lebensfreude? Steigern sie diese? Und falls ja: Welche Voraussetzungen sollten dafür erfüllt sein? Die Experten der Studie sind: Ökonom Dr. Stefan Bergheim, Kommunikationswissenschaftler Prof. Norbert Bolz, Soziologin Prof. Hilke Brockmann, Gesundheitswissenschaftler Prof. Tobias Esch, Mediziner Dr. Eckart von Hirschhausen, Journalist Christoph Koch, Heino von Meyer (OECD), Pädagoge Ernst Fritz-Schubert, Psychologin Prof. Jule Specht, Happiness-Forscher Prof. Ruut Veenhoven, Trendforscher Prof. Peter Wippermann (Studienleiter).

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