Zunehmen mit Bauch und Verstand: Tipps für Hungerhaken, Bohnenstangen und Spargeltarzans

Wie kann ich bloß ein paar Kilo abspecken? Das fragen sich viele, wenn sie sich im Spiegel betrachten. Es gibt aber auch Menschen, die haben genau das entgegengesetzte Problem. Um wen es sich handelt, weiß Petra Bröcker:

Sprecherin: Hungerhaken, Bohnenstange, Spargeltarzan – so nennt man sie: die Dünnen, bei denen man die Rippen zählen kann und die partout nicht zunehmen, egal wie viel sie essen. Warum manche Menschen einfach kein Fett ansetzen, dazu Hans Haltmeier, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“:

„Wie so oft spielen auch da die Gene eine Rolle, neben der Umwelt. Es betrifft häufig Menschen mit einem besonders hohen Energiebedarf, die aber trotzdem normal essen, also sehr sportliche und aktive Menschen oder solche, die große geistige Anforderungen zu bewältigen haben.“

Sprecherin: Wer dick ist, leidet oft unter seinem Gewicht – und unter dem einen oder anderen Zipperlein! Dünne Menschen sind meist besser dran:

„Eigentlich ist das gesundheitlich völlig unbedenklich. Man sollte aber trotzdem abklären, ob eine Krankheit dahintersteckt. Vor allem dann, wenn man dauerhaft zu wenig wiegt, denn dann kann es zu Abbauprozessen im Körper kommen.“

Sprecherin: Deswegen sollte man sich ausgewogen ernähren und versuchen, Körpergewicht aufzubauen. Das fällt vielen Dünnen schwer, denn sie sind es gewohnt, wenig zu essen. Trotzdem:

„Man kann aber versuchen, den Genuss am Essen zu entdecken. Zum Beispiel, indem man Gerichte besonders lecker zubereitet oder mit frischen Kräutern und Gewürzen garniert. Außerdem ist es ratsam, fünf bis sieben Mahlzeiten pro Tag einzunehmen und dabei auf reichhaltige Speisen zu achten, zum Beispiel Rührei mit Schinken zum Frühstück.“

Auch gegen einen Schuss Sahne ins Müsli ist nichts einzuwenden, schreibt die „Apotheken Umschau. Wer reichhaltig und abwechslungsreich isst, kann auch als Bohnenstange oder Spargeltarzan in einem halben Jahr bis zu vier Kilo zunehmen.

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