Über die Möglichkeiten eine Schwangerschaft zu verhindern, sind Frauen besser informiert als Männer

Frauen scheinen sich mit dem Thema Verhütung nach wie vor stärker auseinanderzusetzen als Männer. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals „apotheken-umschau.de“. Zwar erklärt nur ein Fünftel (20,8 Prozent) aller Befragten, dass Verhütung aus ihrer Sicht „Aufgabe der Frau“ sei, doch über die Möglichkeiten dazu haben die Umfrageteilnehmerinnen mehrheitlich bessere Kenntnisse. Nur die gängigsten Techniken sind beiden Geschlechtern gleichermaßen bekannt.

Sowohl Frauen als auch Männern sind Antibaby-Pille (Frauen 97,6 Prozent, Männer 97,6 Prozent), Sterilisation des Mannes (Frauen 95,4 Prozent, Männer 96,1 Prozent) oder der Frau (Frauen 95,2 Prozent, Männer 94,2 Prozent) sowie Kondome (Frauen 94,6 Prozent, Männer 94,4 Prozent) als Verhütungsmethoden gleichermaßen bekannt. Anders sieht es bei „spezielleren“ Verhütungstechniken aus. Von der Dreimonatsspritze, bei der alle drei Monate das Hormon Gestagen in den Gesäß- oder Oberarmmuskel injiziert wird, haben beispielsweise 67,9 Prozent der Frauen, aber nur 43,7 Prozent der Männer schon gehört oder gelesen. Wesentlich bekannter bei Frauen sind weiter die Hormonspirale (Frauen 60,2 Prozent, Männer 36,5 Prozent), der Verhütungsring (Frauen 58,2 Prozent, Männer 38,8 Prozent) sowie das Diaphragma (Frauen 54,9 Prozent, Männer 36,2 Prozent).

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals „apotheken-umschau.de“, durchgeführt in persönlichen Interviews von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.053 Frauen und 1.000 Männern ab 16 Jahren.

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