Kinderzahnärzte empfehlen: Die optimale Pflege von klein auf üben

Unter dem diesjährigen Motto des Zahngesundheitstags, „Ein Herz für Zähne!“, wirbt der Bundesverband der Kinderzahnärzte (BuKiZ) dafür, dass Eltern von Anfang an auf die Zahngesundheit ihrer Kinder achten. Die BuKiZ-Praxen verteilen am kommenden Donnerstag zwei Postkarten mit Dino-Mädchen Daria, die die optimalen Putz- und Pflegetechniken kinderleicht machen und als kleine Zahnputzschule für’s Badezimmer gedacht sind.

„Wir setzen auf die KAIplus-Systematik, Querputzen und Zahnseide“, betont BuKiZ-Präsidentin drs. Johanna Maria Kant: K steht für die Kauflächen, A für die Außenflächen, I für die Innenflächen und das Plus für „Eltern putzen die Zähne ihres Kindes von allen Seiten sauber“. Wann ein Kind motorisch geschickt genug ist, um dies selbst zu übernehmen, kann am besten der Zahnarzt bzw. die Prophylaxe-Assistentin entscheiden. Das ist meist der Fall, wenn Kinder die flüssige Schreibschrift beherrschen. Bis dahin gilt: Eltern putzen alle Zähne ihres Kindes von allen Seiten sauber, denn nur saubere Zähne ohne Belag bleiben gesund!

Im Alter von fünf bis sechs Jahren taucht jeweils hinter und unter dem Niveau des letzten Milchzahns der erste große bleibende Backenzahn oder „Schulzahn“ auf. „Am besten schützen Sie die neuen Backenzähne vor Karies, indem Sie die Zahnbürste im rechten Winkel zur Zahnreihe vor und zurück bewegen“, empfiehlt die Oldenburger Kinderzahnärztin. „Sobald Sie die ersten Zahnspitzen der Schulzähne sehen, lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt das Querputzen zeigen, der die Neuen dann gleich mit Fluoridlack schützt.“ Wenn sich die Lücken zwischen den Zähnen geschlossen haben, sollte auch regelmäßig Zahnseide genutzt werden.

Kant erinnert daran, dass bis zu 15 Prozent oder 70.000 Kleinkinder pro Geburtsjahrgang in Deutschland an schweren Zahnproblemen leiden, die zumeist durch unzureichende Putztechnik und den Dauerkonsum gesüßter Getränke verursacht werden.

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