Apfelschorle, Blattsalat und Nüsse: Ernährungstipps für Sportler

Millionen von Freizeitsportlern laufen, radeln oder schwimmen regelmäßig. Für sie ist eine ausgewogene Ernährung besonders wichtig, denn wer aktiv ist, braucht viele Nährstoffe, um die Speicher des Körpers wieder aufzufüllen. Meine Kollegin Petra Bröcker hat mit einem Experten über die wichtigsten Ernährungstipps gesprochen: Sprecherin: Freizeitsportler kennen das: Aus heiterem Himmel bekommt man beim Fußballspielen oder beim Laufen einen Wadenkrampf und ist erst einmal außer Gefecht gesetzt. Was dagegen hilft, dazu Peter Kanzler, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“:

„Wadenkrämpfe entstehen durch einen Magnesiummangel in der Muskulatur. Durch gesunde Ernährung kann man jedoch vorbeugen. Lebensmittel mit einem hohen Magnesiumgehalt sind beispielsweise grünes Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen und Vollkornprodukte. Falls Sie spezielle Magnesiumpräparate nehmen, dann lassen Sie sich von einem Arzt oder Apotheker beraten, es droht eventuell ein Ungleichgewicht des Mineralstoffhaushalts.“

Beim Sport schwitzt man viele Mineralstoffe aus. Welches Getränk ist für Sportler am besten?

„Für Freizeitsportler reicht in der Regel eine Apfelsaftschorle während oder nach dem Sport. Ältere Menschen, speziell Frauen, nehmen oft zu wenig Kalzium zu sich. Experten raten zu Milch und Milchprodukten, frischen Kräutern und kalziumreiches Mineralwasser.“

Neben Sportlern und älteren Menschen sollten sich auch junge Frauen bewusst ernähren:

„Vor allem junge Frauen sollten auf die Versorgung mit Eisen achten. Es ist in dunklem Fleisch, aber auch in Vollkorngetreide, Hirse und Hülsenfrüchten enthalten. Eisenmangel kann zu Ermüdung und Erschöpfung führen, der Arzt verschreibt in einem solchen Fall spezielle Eisenpräparate.“

Junge Frauen nehmen auch oft zu wenig Folsäure zu sich, schreibt die „Apotheken Umschau“. Es ist zum Beispiel in Gemüsesorten wie Kohl und Spargel enthalten. Am wertvollsten ist das Gemüse, wenn man es möglichst frisch isst und nicht zu lange kocht.

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