Das bekannte Phänomen Seitenstechen: Woher es kommt und was hilft

Bei Sportlern sind Seitenstiche ein bekanntes und weit verbreitetes Phänomen. Und es kann jeden treffen, langjährige Läufer genauso wie schnöde Anfänger. Mein Kollege Max Zimmermann ist diesem Phänomen auf den Grund gegangen.

Auf der rechten Seite spürt man das Seitenstechen meist häufiger als auf der linken Seite, aber manchmal kann es auch beide Seiten treffen. Chefredakteurin Tina Haase vom Internetportal apotheken-umschau.de , haben wir gefragt, woher die Seitenstiche kommen:

Die gute Nachricht vorweg: Seitenstiche sind schmerzhaft, aber in der Regel harmlos. Zu den Ursachen gibt es mehrere Theorien, aber bis heute keine gesicherte wissenschaftliche Erklärung. Klar ist, dass Seitenstiche bei starker körperlicher Belastung auftreten und untrainierte Menschen stärker damit zu kämpfen haben, als gut trainierte Ausdauersportler.

Kennt man die Ursache, kann man sie meistens auch beheben, trifft auf Seitenstiche also nicht zu. Aber wir haben Tipps, was man vorbeugend gegen sie unternehmen kann:

Tina Haase: 17 Sekunden

Ja, hier sind sich die Experten einig, dass ein voller Bauch schneller Seitenstechen hervorrufen kann. Zwischen Essen und Sport sollten also mindestens zwei bis drei Stunden liegen. Und bevor man loslegt, sollte man sich gut aufwärmen und jede Trainingseinheit ruhig beginnen und dann langsam die Intensität steigern.

Auch bei akuten Seitenstichen gibt es verschiedene Möglichkeiten, sie in den Griff zu bekommen:

Das Tempo drosseln oder auch eine Pause einlegen und ruhig und gleichmäßig in den Bauch atmen, kann schon ausreichen, die lästigen Schmerzen wieder loszuwerden. Außerdem kann es helfen, die Arme hochzunehmen und die betroffene Seite zu massieren. Was einem am besten hilft, muss man aber selbst ausprobieren.

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