Sicher durch den Nebel

Im Herbst behindert Nebel vielerorts die Sicht der Autofahrer. Das kann schnell zur Gefahr werden, vor allem, wenn man sich allein auf die Technik verlässt. Der ARCD gibt Tipps, wie man sicher durch den Nebel kommt.

Besonders in der Nähe von Flüssen und Seen, über Tälern und Mulden liegt jetzt morgens und abends wieder ein grauer Schleier über der Landschaft. Das Tagfahrlicht – meist ohne Heckbeleuchtung – reicht nicht mehr aus, um von anderen gut gesehen zu werden. „Viele verlassen sich auf die Lichtautomatik in modernen Fahrzeugen. Doch diese aktiviert das Abblendlicht bei solch schwierigen Sichtverhältnissen oft zu spät“, erklärt ARCD-Pressesprecher Josef Harrer. Da hilft nur: das Abblendlicht rechtzeitig manuell einschalten. Auf das Fernlicht sollte man bei Nebel verzichten, denn die kleinen Wassertröpfchen reflektieren die Strahlen und blenden den Fahrer. Nebelscheinwerfer verhelfen dagegen bei einer „dicken Suppe“ zu einer besseren Sicht – genauso wie bei starkem Regen und dichtem Schneefall.

Der richtige Zeitpunkt für Nebelschlussleuchten

Was viele Autofahrer nicht wissen: Die Nebelschlussleuchte darf man erst ab einer Sichtweite unter 50 Metern einschalten, da man sonst nachfolgende Verkehrsteilnehmer blendet. Dann darf man aber auch nicht schneller als 50 km/h fahren. Ein guter Anhaltspunkt sind Leitpfosten, die auf Überlandstraßen i. d. R. im Abstand von 50 Metern aufgestellt sind. Sobald der Nebel nachgelassen hat, muss man unbedingt darauf achten, die Nebelschlussleuchte wieder auszuschalten!

Abstand und Tempo anpassen

Wichtig ist außerdem, die Geschwindigkeit und den Abstand an die Sichtverhältnisse anzupassen. Also: bei Nebel runter vom Gas und Abstand vergrößern! Saubere Scheiben und ein regelmäßiges Betätigen der Scheibenwischer sorgen zudem für eine bessere Sicht. Auf Autobahnparkplätzen sollte man ebenfalls das Licht eingeschaltet lassen, um Unfällen vorzubeugen.

Für Fußgänger und Radfahrer gilt: unbedingt helle Kleidung und evtl. Reflektorstreifen tragen! So werden sie gerade in der dunklen Jahreszeit von anderen Verkehrsteilnehmern am besten gesehen.

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