Für die dunkle Jahreszeit gilt – Sehen und gesehen werden

Kalt, nass und auch noch gefährlich: Herbst und Winter sind unfallträchtig. Wir wollen Ihnen darum Tipps geben, wie Sie sicher durch die dunkle Jahreszeit kommen. Damit im Straßenverkehr nichts passiert, heißt das Motto: Sehen und gesehen werden. Leider tun gerade die Verkehrsteilnehmer, die am wenigsten geschützt sind, oft nicht genug für ihre Sicherheit. Gerhard Laub, Verkehrsexperte von TÜV SÜD, weiß, wie wichtig es aber ist, als Fußgänger schon von weitem wahrgenommen zu werden:

In der Dunkelheit nimmt das Unfallrisiko stark zu, und bei Regen, Schnee oder Blendung ist das Unfallrisiko dann nochmal höher. Deshalb ist es ganz besonders wichtig, gut sichtbar zu sein. Also, das heißt: unbedingt helle Kleidung tragen, reflektierende Materialien an der Kleidung, auch an Schuhen oder Taschen, damit man gut gesehen wird.

Auch Radfahrer gefährden nicht nur sich sondern auch andere, wenn sie ohne die nötigen Vorkehrungen einfach losradeln:

Also, auch Radfahrer sollten auf gut sichtbare Kleidung achten, neonfarbene Kleidung hat sich sehr bewährt, reflektierende Westen haben sich bewährt und ganz wichtig: Fahrradhelm tragen, weil die Radwege oft sehr rutschig sind, tagsüber auch mit Licht fahren. Damit man von allen Seiten gesehen wird, alle Beleuchtungseinrichtungen anbringen und gut prüfen, dass sie auch funktionieren.

Aber auch für Autofahrer nehmen die Risiken in der dunklen Jahreszeit zu:

Die Straßen sind dann durch Laub, Regen oder Schnee rutschiger als sonst, dem muss man die Fahrweise anpassen, denn die Bremswege verlängern sich dadurch. Das heißt im Klartext: runter vom Gas. Dazu kommt noch, dass die Sehschärfe beim Fahren bei schlechtem Wetter abnimmt und bei Dunkelheit erst recht und nur 20 bis 30% der normalen Sehschärfe beträgt.

Man kann es also nicht oft genug sagen, alle Verkehrsteilnehmer – Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer – sollten einfach mehr aufeinander achten und Rücksicht nehmen, so können Unfälle vermieden werden.

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