Schlechte Haut durch Schokolade – was ist dran?

In der Weihnachtszeit steigt bei vielen Menschen die Lust auf etwas Süßes: Schokoweihnachtsmänner, Dominosteine, Baumkuchen – Leckereien soweit das Auge reicht. Wer aber viel Schokolade isst, bekommt schneller Pickel, heißt es oft. Ein genauer Blick zeigt: Sie kann tatsächlich ein Auslöser für Hautprobleme sein.

Produkte mit einem hohem glykämischen Index, wie Schokolade, Kuchen und Softgetränke, können Akne und unreine Haut verschlimmern. “Sehr fettige und zuckerhaltige Nahrungsmittel begünstigen Unreinheiten tatsächlich häufig. So wirkt sich sehr viel Schokolade eher negativ aus und kann einen Schub auslösen”, sagt Dr. Johannes Müller-Steinmann, ärztlicher Leiter des Hautarztzentrums Kiel. Der Verzehr von fettigen und zuckerhaltigen Produkten regt die Talgproduktion an, was zu einer vermehrten Pickelbildung führt. “Auch Milcheiweiß hat eine hormonelle Wirkung und kann Akne verschlimmern”, sagt Müller-Steinmann.

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Um auch die Winterzeit pickelfrei zu genießen, rät der Dermatologe zu sparsamer Nascherei und einer ausgewogenen Ernährung “Alles in Maßen genießen – auch wenn das in der Vorweihnachtszeit schwer fällt. Gerade viel Zucker ist dauerhaft ungesund für den gesamten Körper. Eine Ernährung mit viel Rohkost hingegen kann Unreinheiten vorbeugen”, erklärt Müller-Steinmann. Wer trotzdem immer wieder Pickel oder Akne bekommt, der sollte einen Dermatologen aufsuchen und die Ursachen abklären lassen. Heutzutage gibt es verschiedene Möglichkeiten, Beschwerden und Symptome zu lindern. “Patienten mit schlechter Haut helfen häufig schon Fruchtsäure-Peelings. Bei sehr schlimmen Formen von Akne kann eine Laserbehandlung sinnvoll sein”, sagt Dermatologe Müller-Steinmann. “In einem persönlichen Gespräch schauen wir gemeinsam, welche Therapie zu den Hautbedürfnissen passt.”

Zusätzlich zu der hautärztlichen Behandlung sowie einer ausgewogenen Ernährung sollten Patienten darauf achten, auf Alkohol und Nikotin zu verzichten, Sport zu treiben und generell Stress zu meiden. Milde Peelings und Waschgele schaffen ebenfalls Abhilfe.

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