Tees aus Pflanzen mit Bitterstoffen sorgen für wohltuende Effekte im Verdauungstrakt

„Was bitter im Mund, ist dem Magen gesund“, verspricht eine Volksweisheit. Prof. Heinz Schilcher, viele Jahre lang Direktor des Instituts für Pharmazeutische Biologie der Freien Universität Berlin und Autor zahlreicher Lehrbücher zur Phytotherapie bestätigt das im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“: Wer Probleme mit der Verdauung hat, wer nach dem Essen unter Völlegefühl und lästigen Blähungen leidet, wer öfter ohne Appetit vor dem Essen sitzt, sollte es einmal mit einem geeigneten Tee versuchen, den ihm jeder Apotheker empfehlen kann.

„Gerade Menschen im fortgeschrittenen Alter fehlen zunehmend wichtige Verdauungsenzyme“, sagt der Heilkräuterfachmann. Extrakte aus Enzianwurzel oder Artischocke zum Beispiel regen die Drüsen wieder an, die notwendigen Enzyme zu bilden. „Das heißt, ich ersetze diese Verdauungshelfer nicht, sondern kurble mit dem Tee nur deren Produktion an.“

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