Alles was man über Skibrillen wissen muss

Zur Grundausstattung eines jeden Wintersportlers gehört natürlich auch eine Skibrille, denn sie schützt auf der Piste vor UV-Strahlung und hält Schnee, Regen oder gar Eisregen von den Augen ab. Was man über eine gute Skibrille wissen muss:

Optimale Scheiben, ein rutschfestes Brillenband und ein guter Rahmen zeichnen eine sichere Skibrille aus. Fangen wir mit den Scheiben an. Grundvoraussetzung sind bruchsichere Kunststoffgläser und ein hundertprozentiger UV-Schutz, sagt TÜV SÜD-Experte Thomas Maier und erklärt weiter: Sichtscheiben müssen den Lichtverhältnissen angepasst sein. Für schlechte und diffuse Lichtverhältnisse sollten kontraststeigernde Sichtscheiben, sogenannte „Blaublocker“ verwendet werden. Für sonnige Tage, sind dunkle Sichtscheiben der Schutzstufe 3 zu empfehlen. Einige Hersteller bieten Skibrillen mit leicht auswechselbaren oder selbst abdunkelnden Sichtscheiben an. Hier kann man sich besonders schnell auf die wechselnden Lichtverhältnisse einstellen.

Worauf muss man beim Rahmen achten?

Die Brille muss bequem und rutschfrei sitzen. Brillenbänder mit Silikonbeschichtung bieten einen sehr guten Halt am Helm. Passt die Brille nicht zur Kontur des Helms, kann Zugluft den Fahrspaß stören. Tipp: Den Helm unbedingt zum Kauf der Brille mitnehmen.

Gibt es auch eine Lösung für Brillenträger, die täglich eine Sehhilfe brauchen?

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen gibt es Skibrillen, die man über die Alltagsbrille stülpen kann oder optische Einsätze, die man mit einem Clip-System in die Brille integrieren kann. Als Tipp kann man sagen: Am besten sind Kontaktlinsen oder einfache Tageslinsen, weil diese nicht anlaufen und der Blickwinkel nicht eingeschränkt wird.

Um lange Freude an der Skibrille zu haben und um Kratzer zu vermeiden, sollte man sie bei Nichtgebrauch immer in einem Etui oder Beutel aufbewahren, rät TÜV SÜD.

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