Warum sich für Raucherinnen das Aufhören doppelt lohnt

Das neue Jahr ist noch jung und viele beginnen es mit guten Vorsätzen. „Nie wieder rauchen“ – das ist solch ein klassischer Neujahrsvorsatz. Warum das besonders für Frauen eine gute Idee ist und warum es für sie doppelt schwer ist, dazu meine Kollegin Petra Bröcker: Sprecherin: Dass Rauchen ungesund ist, weiß jeder. Es lohnt sich aber gerade für Frauen besonders aufzuhören.

„Frauen reagieren empfindlicher auf Zigarettengifte als Männer. Über die bekannten Probleme hinaus – Husten, Herz-Kreislauferkrankungen oder gar Krebs – droht Raucherinnen zudem eine geringere Fruchtbarkeit. Eine weitere Motivation, Nichtraucherin zu werden: Wenn Frauen vor dem vierzigsten Lebensjahr aufhören zu rauchen, gewinnen sie statistisch gesehen im Schnitt zehn Lebensjahre hinzu.“

Frauen profitieren stärker vom Aufhören, es fällt ihnen aber schwerer als Männern:

„Experten sagen, Frauen seien von der Zigarette psychisch wesentlich stärker abhängig als Männer. Männer rauchen eher, um sich anzuregen. Frauen versuchen dagegen Stress, schlechte Gefühle und auch Langeweile abzubauen. Darüber hinaus ertragen sie es auch schlechter, wenn sie durch das Aufhören einige Kilo zunehmen.“

Vom Nikotinpflaster bis zur Hypnose gibt es die unterschiedlichsten Ansätze. Was ist der beste Weg?

„Entscheidend ist die Motivation. Man muss es selbst wollen. Achtzig Prozent derjenigen, die es geschafft haben, haben es alleine geschafft. Wer aufhören will, findet viele Beratungsstellen, unter anderem bei den Krankenkassen. Inzwischen gibt es aber auch eine Reihe von kostenlosen und guten Online-Kursen.“

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