Die besten Tipps gegen die „Frühjahrsmüdigkeit“

Mit dem Frühling erwacht die Natur zu neuem Leben. Viele von uns sind allerdings in dieser Jahreszeit besonders müde. Was es mit der so genannten „Frühjahrsmüdigkeit“ auf sich hat: Wissenschaftlich ist diese spezielle Schläfrigkeit im Frühjahr gar nicht nachgewiesen. Doch es gibt Hinweise darauf, warum wir uns gerade jetzt oft schlapp fühlen, sagt Peter Kanzler, der Chefredakteur der „Apotheken Umschau“:

„Wissenschaftler vermuten, dass am Ende der dunklen Jahreszeit noch viel Melatonin im Blut zirkuliert und dieses Hormon macht uns einfach müde. Generell: Viele Menschen reagieren empfindlich auf das warme Frühjahrswetter. Bei höheren Temperaturen stellen sich die Gefäße weit, der Blutdruck sackt ab. Die Folge: Man fühlt sich schlapp.“

In der Regel ist die typische Frühjahrsmüdigkeit harmlos. Wer starke Beschwerden hat, sollte aber besser zum Arzt gehen.

„Wer sich dauerhaft müde fühlt, sollte zum Hausarzt gehen. Es kann viele Ursachen geben, zum Beispiel chronische Überlastung durch Familie oder Beruf, eine Schilddrüsen-Unterfunktion oder Blutarmut. Das gilt es abzuklären. Wenn die Müdigkeit nur vorübergehend ist, kann man sie gut in den Griff bekommen.“

Meist helfen schon diese einfachen Tipps:

„Gehen Sie so oft wie möglich raus, auch bei schlechtem Wetter. Viel Tageslicht, Bewegung und frische Luft machen uns fit. Wichtig ist auch eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse und selbstverständlich sollten Sie auch ausreichend schlafen.“

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