Essen und Trinken im Alter – Vor allem bei Hitze das Trinken nicht vergessen

Der menschliche Körper besteht zu 50 bis 80 Prozent aus Wasser. Die täglich über Nieren, Haut und Atmung ausgeschiedenen Mengen müssen wieder ersetzt werden. Gerade ältere Menschen „vergessen“ das aber häufig oder vermeiden das Trinken bewusst, damit sie zum Beispiel nachts nicht auf die Toilette gehen müssen. Das kann vor allem im Sommer gravierende Folgen haben. Ein Wasserverlust von 10 Prozent des Körpergewichts ruft schwere Krankheitserscheinungen hervor und kann bis zum Delirium führen.

Anzeichen von Flüssigkeitsmangel sind: trockene Lippen und trockener Mund, trockene Haut, Schluckbeschwerden, Blutdruckabfall, Gedächtnisstörungen und Verwirrtheit, Appetitmangel, Verstopfung, Herzrhythmusstörungen, herabgesetzte Nierenfunktion.

Angehörige und Pflegende von alten Menschen sollten darauf achten, dass diese genügend Flüssigkeit zu sich nehmen. Der aid infodienst gibt in seinem Ratgeber für Pflegekräfte „Essen und Trinken im Alter“ u. a. folgende Tipps: Getränke über den ganzen Tag verteilt anbieten, unterschiedliche Getränke anbieten und zu jeder Mahlzeit, Getränke sichtbar platzieren, geeignete Trinkgefäße einsetzen (z. B. Becher mit Nasenausschnitt), flüssigkeitsreiche Lebensmittel wie Kaltschalen, Suppen, Obst und Gemüse anbieten und zur Kontrolle Trinkprotokolle führen.

Quelle: aid.de

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