Warum Bewegungstherapie Herzschwächepatienten gut tut

Herzschwäche-Patienten wird heute wohldosiertes Training empfohlen. Es ist nicht lange her, als man ihnen eher Schonung ans Herz legte. „Heute wissen wir es besser. Gerade bei sehr schwachen Patienten ist Muskelaufbau wichtig“, erklärt die Münchener Ärztin Dr. Silja Schwarz vom Zentrum für Prävention und Sportmedizin im Patientenmagazin „HausArzt“. Am besten sei eine Kombination aus Ausdauer- und Kraftsport.

Patienten mit Herzschwäche (Fachbegriff: Herzinsuffizienz) dürften aber nicht von sich aus ins Fitnessstudio gehen und einfach loslegen. „Ohne Voruntersuchung sollte man nicht trainieren“, so die Expertin. Heute wird zudem stärker als früher zwischen der systolischen und diastolischen Herzinsuffizienz unterschieden, die zwar ähnliche Beschwerden verursachen, aber auf anderen krankhaften Prozessen am Herzen beruhen. Die Behandlung ist deshalb unterschiedlich. Die systolische Form reagiert gut auf Medikamente, die diastolischen besonders gut auf Bewegungstherapie.

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