Gute Fette, böse Fette

Mehr als doppelt so viele Kalorien wie Kohlenhydrate und Eiweiß – Fett hat es wirklich nicht leicht. Dass der Mensch es aber braucht, um zu funktionieren, erklärt SHAPE (EVT: 15.05.2015) in der neuen Ausgabe. Es schützt die inneren Organe, macht die Vitamine A, D, E und K verdaubar und hilft sogar beim Abnehmen. Ungesättigte, pflanzliche Fettsäuren verringern das Risiko von Herzerkrankungen und Diabetes. Transfettsäuren, wie sie vor allem in industriell produzierter Nahrung vorkommen, erhöhen hingegen das Risiko. Das bedeutet also: so oft wie möglich frisch kochen und zwar am besten mit Fatburner-Foods. Welche das sind, verrät SHAPE.

Ganz vorne mit dabei sind Erdnüsse: Eigentlich keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte, die mit einer Extraportion Eiweiß die Fettverbrennung pushen. Spinat gilt als der Fatburner überhaupt: Das enthaltene Nitrat lässt unsere Muskeln viel effizienter arbeiten. Das in Eiern vorkommende Eiweiß kann der Körper am besten verwerten und so Muskeln auf- und Fett abbauen. Wer öfter mal zu braunem statt weißem Reis greift, versorgt seinen Körper mit gleich dreimal so vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Der Fatburner-Stoff Resveratol findet sich beispielsweise in roten Trauben – Studien zeigten, dass er die Zahl der Fettzellen im Körper nachweislich reduziert. Lachs enthält reichlich gesunde Omega-3-Fettsäuren. Wer auf etwas Süßes nicht verzichten möchte, greift einfach zur dunklen Schokolade – Bitterschokolade enthält nämlich Flavonole, die sich positiv auf die Cholesterinwerte auswirken. Und wer mit Zimt würzt, senkt seinen Blutzuckerspiegel um rund 30 Prozent.

Schneller sprinten mit Espresso? Workout-Food für optimale Leistung

Um das volle Potential ihres Workouts auszuschöpfen, überlegt sich die schlaue Sportlerin, was sie vor und nach dem Workout isst. Ökotrophologin und Bestsellerautorin von Ernährungsratgebern Marion Grillparzer gibt dazu Tipps in SHAPE: Eine leicht grüne Banane (die haben weniger Zucker) oder ein grüner Smoothie sind super Pre-Workout Snacks. Wer möchte, trinkt einen Espresso bis zu einer halben Stunde vor dem Training: „Der Koffeinkick steigert die Leistung, verbessert die Ausdauer und fördert den Fettabbau.“ Wichtig ist: Die letzte große Mahlzeit sollte zwei bis drei Stunden zurückliegen. Nach dem Sport ist es wichtig, den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen. Als Faustregel gilt: pro Stunde Workout zwei Liter Wasser. Wer zwei Stunden auf einen After-Workout Snack verzichtet, verbrennt Körperfett noch effektiver. Nur wer mindestens eine Stunde durchgepowert hat, kann direkt zum Sportlermüsli greifen: „Bis 45 Minuten nach dem Sport ist die Aminosäureaufnahme fast dreimal so hoch, der Muskel wächst besser.“ Top-Eiweißlieferanten nach dem Workout sind: Putenbrust, Nüsse, zuckerfreies Proteinpulver.

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