Wer Träume bewusst erlebt, zeigt ein besonders hohes Maß an gesunder Skepsis

Manche Menschen erleben ihre Träume bewusst – und können steuern, was darin geschieht. Dieses sogenannte Klarträumen hilft Albtraumgeplagten, ihre Träume zu verändern oder absichtlich zu erwachen. Zudem verbessert es die Fähigkeit, über das eigene Denken nachzudenken, berichtet das Tablet-Magazin „Apotheken Umschau elixier“ (Ausgabe vom 1. Mai 2015).

Dr. Martin Dresler von der Universität in Nijmegen (Niederlande) zeigte gemeinsam mit Kollegen des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München, dass bei Klarträumern eine gesunde Skepsis und Selbstreflexion besonders ausgeprägt sind. Hirnareale, die dafür nötig sind, sind beim normalen Träumen ausgeschaltet. Deshalb akzeptiert man im Traum fliegende Brathähnchen oder einen gelben Himmel. Klarträumer weisen in diesen Hirnarealen hingegen überdurchschnittlich viel graue Substanz auf.

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