Höheres Darmkrebsrisiko bei Diabetes

Ab 55 Jahren bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen eine Darmspiegelung als Vorsorgeuntersuchung auf Darmkrebs. In bestimmten Fällen ist es jedoch sinnvoll, nicht so lange zu warten, rät der Diabetologe und Gastroenterologe Dr. Thomas Käser aus Freudenstadt im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Etwa wenn man schon jahrelang an Typ-2-Diabetes erkrankt ist. „Diesen Patienten rate ich schon mit 50 zu einer Vorsorgeuntersuchung“, so Käser.

Bei Typ-2-Diabetes ist die Wahrscheinlichkeit, an Darmkrebs zu erkranken, höher als bei Menschen ohne Diabetes. Auch wenn Eltern oder Geschwister Darmkrebs hatten, besteht ein erhöhtes Risiko, selbst zu erkranken. Käser rät dann auch ohne konkrete Beschwerden zur Untersuchung, denn bei Darmkrebs gebe es keine zuverlässigen frühen Warnzeichen.

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