Unverwüstliche Actionhelden – Wie realistisch sind Filmverletzungen?

Stürze, Streifschüsse oder Autounfälle: Was Action-Helden in Filmen locker wegstecken, würde im wahren Leben ganz anders ausgehen, berichtet das Tablet-Magazin „Apotheken Umschau elixier“ (Ausgabe vom 1. Juni 2015). Bei Explosionen scheinen Leinwandhelden zum Beispiel nur kleinere Kratzer davonzutragen. Eine Bombendetonation führt aber in der Regel zu schweren Verbrennungen und Verletzungen von Lunge, Trommelfell und Darm, erklärt Professor Michael Nerlich, Leiter der Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Regensburg. Wird im „Tatort“ ein Kommissar niedergeschlagen und bleibt gleich mehrere Stunden bewusstlos, hat er ein schweres Schädel-Hirn-Trauma.

Weiterermitteln? Undenkbar. „In Wirklichkeit wäre der Kommissar nach einem solchen Schlag erst mal dienstunfähig“, sagt Nerlich. Ebenfalls beliebt: der Sprung durchs Fenster. Tiefe Schnittverletzungen an Armen, Gesicht, Brust und Hals wären die Folge, ebenso durchtrennte Blutgefäße und Nerven. Stark blutend und mit großen Schmerzen wäre der Film dann für den Helden zu Ende. Also lieber die Stunts bewundern – und keinesfalls nachmachen.

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