Viele Eltern achten bei Auswahl des Familienurlaubsziels auf medizinische Versorgung vor Ort

Deutschlands Familien sind im Urlaub meist gut für medizinische Notfälle gerüstet. Einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ zufolge stellt die große Mehrheit der Frauen und Männer mit minderjährigen Kindern (83,2 %) vor Reiseantritt immer eine Reiseapotheke zusammen, die auch spezielle Medikamente für den Nachwuchs enthält. Zwei Drittel der Eltern (64,2 %) achten bei der Auswahl des Reiseziels wegen ihrer Kinder auch ganz besonders auf die hygienischen Zustände vor Ort. Und fast jeder Zweite (43,8 %) hat vor Reisebuchung auch die medizinische Versorgung am Urlaubsort recherchiert und legt großen Wert darauf, dass im Notfall Kinderärzte oder Krankenhäuser mit Kinderabteilungen schnell erreichbar sind.

„Eine Reise sollte immer für und nicht nur mit Kindern geplant werden“, lobt der Kinder- und Jugendarzt Dr. Markus Hufnagel vom Universitätsklinikum in der aktuellen Ausgabe von „Baby und Familie“ die Vorsorge der Eltern und verweist dabei besonders auf die Reiseapotheke. Dass im Urlaub Vorsicht geboten ist, bestätigen weitere Ergebnisse der Umfrage: Jeder Vierte (24,0 %) musste mit seinem Kind während einer Urlaubsreise schon einmal wegen einer akuten Erkrankung oder eines Unfalls einen Arzt aufsuchen. Und jeder 14. (6,9 %) gibt an, sein Kind hätte im Urlaub bereits einmal mehrere Tage stationär in einem Krankenhaus verbringen müssen.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 450 Frauen und Männern mit minderjährigen Kindern.

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