Reiseapotheke: Platz für die Badehose lassen

Die Techniker Krankenkasse (TK) empfiehlt bei der Zusammenstellung der Reiseapotheke das Urlaubsland und die Art der Reise (Rucksack- oder Städtereise) zu beachten. Die medizinische Versorgung in vielen Ländern ist so gut, dass Reisende auf eine umfangreiche Auswahl an Medikamenten verzichten können, da sie im Bedarfsfall auch im Urlaubsland verfügbar sind. Arzneimittel, die regelmäßig eingenommen werden, sollte man allerdings in jedem Fall dabei haben.

„Oft besteht die Reiseapotheke tatsächlich aus einer ‚kleinen Apotheke‘, dabei lässt sich nicht nur Geld, sondern auch Platz im Koffer sparen“, sagt Dr. Edda Würdemann aus dem Arzneimittel-Fachbereich der TK. „Urlauber sollten einpacken, was sie sowieso öfter brauchen. Neigt man beispielsweise bei ungewohnten Speisen zu Durchfällen, ist ein Mittel dagegen angebracht.“

Die TK gibt Reisenden die folgenden Tipps:

– Medikamente, die man regelmäßig einnimmt, sollten Reisende in
ausreichender Menge mitnehmen.

– Wichtige Medikamente oder etwa Malariatabletten gehören ins
Handgepäck.

– Wer aufgrund einer Erkrankung Spritzen und Kanülen benötigt, zum
Beispiel bei Diabetes, sollte sich die Notwendigkeit vom Arzt
bescheinigen lassen. So gibt es keine Schwierigkeiten an der
Sicherheitskontrolle des Flughafens.

– Bei Schmerzmitteln, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen,
gibt es einiges zu beachten. Beispielsweise muss die vom Arzt
ausgefüllte Bescheinigung durch die oberste
Landesgesundheitsbehörde oder eine von ihr beauftrage Stelle
beglaubigt werden. Informationen und Musterbescheinigungen sind
auf den Seiten des Bundesinstituts für Arzneimittel und
Medizinprodukte unter www.bfarm.de erhältlich.

– Führt die Reise in eine Region mit mangelhafter medizinischer
Versorgung, sind gegebenenfalls weitere Medikamente sinnvoll.

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