Bei Magen-Darm-Beschwerden rezeptfreie Medikamente nur nach Beratung des Apothekers einnehmen

7 von 10 Bundesbürgern (69 Prozent) leiden zumindest gelegentlich unter Magen-Darm-Beschwerden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens forsa im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. „Verdauungsprobleme sind nicht nur weit verbreitet, auch der Leidensdruck ist für viele Betroffene enorm.

Apothekerinnen und Apotheker beraten ihre Patienten deshalb tagtäglich dazu, was sie gegen Magen-Darm-Beschwerden tun können“, sagt ABDA-Präsident Friedemann Schmidt anlässlich des Magen-Darm-Tags am 7. November 2015. Spitzenreiter der Verdauungsbeschwerden ist Sodbrennen: Jeder Dritte (36 %) kennt es aus eigener Erfahrung. Jeder Vierte leidet an Magenschmerzen oder Durchfall. Übelkeit und Erbrechen plagen jeden Fünften.

Verdauungsbeschwerden werden oft mit rezeptfreien Medikamenten behandelt. Schmidt: „Aber nicht jede Erkrankung ist für die Selbstmedikation geeignet, und nicht für jeden Patienten ist das gleiche Medikament optimal. Deshalb kommt der unabhängigen und individuellen Beratung der Apothekerin oder des Apothekers ein besonderer Stellenwert zu.“

Die Beratung zu Magen-Darm-Beschwerden ist eine wichtige Aufgabe der Apothekerinnen und Apotheker. Schmidt: „Dabei geht es um weit mehr als um die Beratung zu Präparaten. Wir haben deshalb Informationsmaterial dazu entwickelt, wie man den Beschwerden vorbeugen kann, welche nicht-medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wann ein Arztbesuch ratsam ist.“

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