Gesundheitsökonomin mahnt, mangelnde Schulreife nicht mit ADHS zu verwechseln

Früh eingeschulte Kinder erhalten häufiger eine ADHS-Diagnose („Zappelphilipp-Syndrom“) als ihre älteren Mitschüler. Die Gesundheitsökonomin Professorin Amélie Wuppermann von der Ludwig-Maximilians-Universität in München mahnt in der „Apotheken Umschau“, genauer hinzuschauen: „Die Jüngeren sind natürlich quirliger. Das wird vermutlich aber als ADHS-Symptom missverstanden.“

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Zwischen jüngsten und ältesten Erstklässlern kann ein ganzes Jahr liegen. „Im Zweifel sollte man genauer hinschauen, ob ein Kind wirklich schon schulreif ist“, so Wuppermann. ADHS-Kinder werden schnell zu Außenseitern und leiden zudem oft unter den erheblichen Nebenwirkungen der Behandlung mit Methylphenidat.

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