Die „Haus-Apothekerinnen“

medikamente

Das Pflaster auf das aufgeschrammte Knie, die richtige Salbe für den Insektenstich. Dass bei kleineren medizinischen Notfällen Material und Medikamente für die Erstversorgung parat sind, dafür sorgen nach wie vor in erster Linie Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“. Von den Befragten sind drei Viertel (74,3 Prozent) der Frauen, aber nicht einmal ein Drittel (31,6 Prozent) der Männer in ihrem Haushalt für Inhalt und Organisation der Hausapotheke zuständig.

Viele Frauen erfüllen ihr Amt als „Haus-Apothekerin“ sehr gewissenhaft, wie weitere Ergebnisse zeigen: 43,3 Prozent der befragten Frauen – bei den Männern nur 25,9 Prozent – überprüfen mindestens einmal im Jahr die enthaltenen Arzneimittel und Verbandsmaterialien auf ihre Brauchbarkeit beziehungsweise das Haltbarkeitsdatum. Jede vierte (26,3 Prozent) Frau notiert sich zudem das Datum auf der Packung, wenn sie ein Medikament anbricht, bei den Männern nicht einmal jeder Fünfte (17,0 Prozent).

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.025 Frauen und 984 Männern ab 14 Jahren.

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