Alzheimer einfrieren – Rechtzeitige Diagnose kann Betroffenen mehrmonatigen Aufschub bringen

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Bei einer Alzheimer-Erkrankung kann eine frühe Diagnose für die Betroffenen sehr wertvoll sein. „Wir können die Alzheimer-Krankheit mit Medikamenten einfrieren“, erklärt der Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, Professor Richard Dodel, im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. „Für sechs, vielleicht auch zwölf Monate.“ Später schreite die Erkrankung zwar fort. Aber den Gewinn aus der Therapie nehmen die Patienten mit.

Eine Chance auf Aufschub besteht vor allem in frühen und mittleren Phasen – ein Grund, weshalb Dodel für eine rechtzeitige Diagnose wirbt. Häufig verstreicht die Gelegenheit. „Nur etwa jeder zweite Demenzkranke wird als solcher diagnostiziert“, berichtet Professor Frank Jessen, Psychiater an der Kölner Universitätsklinik. „Noch weniger erhalten eine angemessene Therapie.“

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