Fitte Pause: Viel Bewegung für mehr Produktivität

strecken

Jeder kennt das: Noch schnell die Mails checken und die Präsentation vorbereiten, die Stunden vergehen wie im Flug, der Nacken schmerzt, die Augen brennen. Dabei haben zahlreiche Studien nachgewiesen, dass die Arbeitsleistung mit regelmäßigen Pausen signifikant steigt. „Wer im Büro arbeitet, sollte sich alle zwei Stunden strecken, kurze Bewegungspausen einlegen und die Augen entspannen“, erläutert Dr. Wiete Schramm, Gesundheitsexpertin bei TÜV Rheinland. „Übungen, die ein bis zwei Minuten dauern, sind schon ausreichend.“ In der Produktion dagegen sei es sinnvoll, jede Stunde zwischendurch eine andere Bewegung zu machen. Für die Augen ist es wichtig, in den Pausen weg vom Bildschirm in die Ferne zu sehen und die Muskeln zu beanspruchen. Mit den Augen zu rollen ist ein guter Anfang. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements bietet TÜV Rheinland hierzu verschiedene Workshops an, die Mitarbeitern im Arbeitsalltag helfen.

Palme und Krone für Rücken und Nacken

Für den Rücken empfiehlt die Gesundheitsexpertin Übungen wie die Krone: Dazu die Wirbelsäule ganz lang machen und den Nacken strecken, als hätte man eine Krone auf dem Kopf. Auch gut: sich wie eine Palme im Wind hin und her wiegen. Wer nicht alle zwei Stunden daran denkt, sich zu bewegen, dem rät Wiete Schramm, sich vom Computer automatisch erinnern zu lassen. Ideal sei es, die Pause gleichzeitig für die Flüssigkeitszufuhr zu nutzen. Hierfür eignen sich besonders Wasser oder Tee.

Leichte Kost und Sauerstoff in der Mittagspause

„In der Mittagspause sollte man auf jeden Fall aufstehen, möglichst an der frischen Luft laufen und gedanklich wegkommen von der Arbeit“, sagt Schramm. Zum Beispiel könne ein Gespräch mit Kollegen helfen, die Erinnerung an etwas Schönes oder eine Zeitung zu lesen. Als Mahlzeit kommen Gemüse, Fisch, helles Fleisch oder Salat als leichte Kost in Frage. Und für den Rückweg von der Kantine gilt: die Treppe statt den Aufzug nehmen, denn jeder Schritt zählt.

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