Kopfweh? Tipps für den Umgang mit Schmerzmitteln

kopfschmerzen

Manchmal kommt Kopfweh aus heiterem Himmel, an anderen Tagen spüren wir ihn schon im Voraus. Was hilft, wenn der Schädel schmerzt: Die meisten Menschen greifen zu Schmerzmitteln, wenn sie Kopfweh haben. Das ist in der Regel unbedenklich, sagt Barbara Kandler-Schmitt von der „Apotheken Umschau“:

„Wenn man nur gelegentlich Kopfschmerzen hat, kann man ohne Bedenken ein rezeptfreies Schmerzmittel aus der Apotheke einnehmen. Wenn die Kopfschmerzen jetzt aber häufiger auftreten, sollte ein Arzt herausfinden, ob es sich um Spannungskopfschmerz oder Migräne handelt. Spezielle Migränemittel sind nämlich bei Spannungskopfschmerz wirkungslos.“

Was Sie auch wissen sollten: Schmerzmittel können Kopfweh auslösen, wenn man sie zu häufig nimmt:

„Sie erhöhen die Schmerzempfindlichkeit der Betroffenen und verstärken damit das Problem, gegen das sie ursprünglich wirken sollen. Dieser medikamentenbedingte Dauerkopfschmerz ist dann von den ursprünglichen Beschwerden kaum noch zu unterscheiden. Deswegen gilt als Faustregel: Schmerzmittel maximal drei Tage hintereinander und an höchstens zehn Tagen im Monat nehmen.“

Es lohnt sich auszuprobieren, ob andere Mittel gegen den Schmerz helfen:

„Manchen Leuten hilft zum Beispiel Pfefferminzöl, das man auf die Schläfen auftragen kann. Andere profitieren von Massagen, Wärmeanwendungen und Entspannungstechniken. Bei Kopfschmerz besonders bewährt hat sich die progressive Muskelentspannung nach Jacobson.“

Auch Sport und Bewegung können dabei helfen, Kopfschmerzen in den Griff zu bekommen, schreibt die „Apotheken Umschau“. Dabei sollten Sie sich aber nicht unter Leistungsdruck setzen. Es geht um leichte Bewegung, um Stress und Spannung abzubauen.

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