Hund, Katze, Maus – Haustiere machen gesund und glücklich

Schon kleine Kinder wollen unbedingt ein Haustier haben, und diese Liebe zu Hund, Katze oder Maus zieht sich oft durchs ganze Leben bis ins hohe Alter. Warum uns Tiere mit Fell, Flossen oder Federn nicht nur glücklich, sondern auch gesund machen? Eine enge Mensch-Tier Beziehung tut uns gut, schreibt das Apothekenmagazin Diabetes Ratgeber. Wir haben mit Chefredakteurin Anne-Bärbel Köhle gesprochen und sie gefragt: Warum haben Tiere eine so positive Wirkung auf Menschen?

„Es fängt ja schon einfach damit an, dass man sich gebraucht und geliebt fühlt, und ganz ehrlich, man hat auch einfach viel mehr soziale Kontakte, zum Beispiel beim Spazierengehen mit dem Hund kommt man viel schneller ins Gespräch. Und natürlich ist es so, dass Haustiere auch den Alltag strukturieren und den Alltag mit Sinn erfüllen.“

Und das heißt konkret: Gassi gehen, Füttern, Tierarztbesuche, Fellpflege oder Käfig reinigen, also eine Menge Arbeit. Hilft ein Haustier trotzdem oder gerade deswegen auch kranken Menschen?

„Tiere fungieren ganz einfach häufig auch als Motivationstrainer. Wenn Sie einen Hund haben zum Beispiel, gehen Sie automatisch mehr spazieren. Das wirkt sich positiv auf Ihr Gewicht aus, wichtig bei Typ-2-Diabetes, die ja häufig übergewichtig sind. Bei manchen Menschen sinken dann in der Folge die Blutdruckwerte und manchmal ist es auch so, dass Menschen einfach besser schlafen.“

Wo kann man Kontakt zu Tieren finden, wenn man sich kein Tier halten kann oder will?

„Da gibt es ganz viele Möglichkeiten, zum Beispiel suchen Tierschutzvereine immer mal wieder Menschen, die sich vorübergehend um Findlinge oder um gerettete Tiere kümmern. Dann kann man natürlich bei Freunden und Verwandten eine Urlaubsbetreuung anbieten oder einen Gassigeh-Service, sag ich mal. Und manchmal bieten auch Zoos Patenschaften für ein Tier an. Die kann man dann übernehmen und regelmäßig sein Tier besuchen.“

Fazit: Tiere machen gesund und glücklich und man wird aktiver, leidet seltener unter Schlafstörungen und hohem Blutdruck, berichtet der Diabetes Ratgeber.

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