Partnerschaften verändern die Menschen. Zu ihrem Vorteil

Alles im Leben verändert sich fortwährend. Unsere Umwelt, unser Arbeitsumfeld und auch wir selbst. Besonders prägend, was Veränderungen angeht, ist eine Partnerschaft. Grund zur Beunruhigung gibt es aber nicht. Denn meistens wirkt sie sich positiv auf die Liebenden aus, wie eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag von RaboDirect zeigt.

„Und falls du doch den Fehler machst und dir ’nen Ehemann anlachst, dann wird dein Rosenkavalier bald nach der Hochzeit auch zum Tier.“ Das sang die Band „Die Ärzte“ Ende der 90er. Sicherlich fragen sich viele vor einer Beziehung, was passiert, wenn das Hormonfeuerwerk nach dem Kennenlernen so langsam verglüht und die Schmetterlinge im Bauch schwinden. Doch Grund zur Sorge gibt es hier gemäß repräsentativer forsa-Umfrage in der Regel nicht. Denn danach ist jeder zweite Deutsche in einer Partnerschaft (51 %) rücksichtsvoller geworden, nur fünf Prozent wurden egoistischer. Diese positive Entwicklung trifft vor allem auf Männer zu (58 % gegenüber 45 % der Frauen). Diese Selbsteinschätzung deckt sich im Wesentlichen mit der Beurteilung der Partnerinnen: 37 Prozent der Frauen sind der Meinung, dass ihr Mann im Laufe der Beziehung rücksichtsvoller geworden sei. Nur zehn Prozent halten ihn für egoistischer als vorher.

forsa: Partnerschaften verändern die Menschen. Zu ihrem Vorteil.forsa stellt im Auftrag von RaboDirect fest, wie Deutsche sich in einer Partnerschaft verändern. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/117892 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/RaboDirect Deutschland“

Beziehungen machen großzügig, aber auch sparsam

Zweisamkeit entspannt zudem. So sagt ebenfalls jede/-r zweite Befragte (48 %), dass er oder sie durch den Partner oder die Partnerin gelassener geworden sei, lediglich 14 Prozent fühlen sich gestresster. Auch die Freude am Geben nimmt in der Beziehung zu: 35 Prozent der Deutschen sind durch ihr Gegenüber großzügiger geworden. Besonders bei Männern (39 % zu 30 %) und Menschen unter 30 Jahren (43 %) ist das der Fall. Allerdings darf spendabel nicht mit verschwenderisch verwechselt werden. Wie die Sparstudie deutlich macht, ist die große Mehrheit der in einer Beziehung Lebenden im Umgang mit Geld entweder genauso geblieben wie vor der Partnerschaft (69 %) oder sogar noch sparsamer geworden (24 %).

Viele haben an Gewicht zugelegt, aber auch an Ausstrahlungskraft

Einziger „Schwachpunkt“ in der Beziehung: Fast ein Drittel der Befragten (32 %) meint, in der gemeinsamen Zeit mit dem Partner fülliger geworden zu sein – gegenüber zehn Prozent, die von sich behaupten, abgenommen zu haben. Das scheint der optischen Anziehungskraft allerdings keinen Abbruch zu tun. Denn nur fünf Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ihre bessere Hälfte während der Zeit des Zusammenseins an Attraktivität verloren habe. Ein Viertel hingegen ist überzeugt: Ihr Partner oder ihre Partnerin hat im Laufe der Beziehung an Ausstrahlung gewonnen.

Zusammenfassend stellen RaboDirect und forsa fest: Ja, Menschen verändern sich in einer Beziehung, aber oft zum Vorteil. Der Partner scheint die eigenen positiven Seiten erst wirklich hervorzubringen.

Hinweis: Für die repräsentative forsa-Erhebung wurden im Auftrag von RaboDirect Deutschland zwischen dem 3. und 15. Juli 2018 insgesamt 1.229 Personen befragt. Die Ergebnisse sind unter der Quellenangabe „forsa/RaboDirect Deutschland“ frei zur Veröffentlichung.

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